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 Erste Schritte

 

Wie jede Therapie sollte auch der biomedizinsche Ansatz einer Systematik folgen, um möglichst erfolgreich und effizient zu sein.

 

 

Gesunde Ernährung 

Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für eine optimale Entwicklung und Leistungsfähigkeit, dies gilt für alle gesunden Kinder und sollte darum erst recht für alle kranken Kinder und solche mit Entwicklungsrückständen gelten. Viele Kinder sind bereits früh auf einige wenige Nahrungsmittel fixiert, und haben sich so wahrscheinlich einseitig ernährt. Der Versuch, dem Kind neue oder ungewohnte Lebensmittel zu geben wird wahrscheinlich zunächst in einem Wutanfall oder in Nahrungsverweigerung enden.
Unter 
Wie soll ich beginnen? erklären wir Ihnen, wie Sie die Ernährung systematisch auf eine ausgewogene Kost umstellen können.

 

Glutenfreie/Caseinfreie/Soyafreie/Zuckerfreie Diäten

Viele autistische Kinder leiden an Unverträglichkeiten, sowie an gestörten Darmfunktionen, oder zerstörtem Darmgewebe. Dadurch wird die Nährstoffaufnahme für die Betroffenen erschwert. Viele Kinder profitieren bereits von einer Gluten- und Caseinfreien Kost, bei anderen Kindern ergibt sich erst eine Besserung, wenn auch noch andere mögliche reizende Faktoren weggelassen werden, wie zum Beispiel Zucker, Soya oder Nüsse. 

 

Allergien und Unverträglichkeiten feststellen, und aus der Diät entfernen

Es hat sich oft gezeigt, das ein Allergietest vor der Einführung einer Gluten- und Caseinfreien Diät viele Allergien aufdeckt. Wird der gleiche Test jedoch nach Einführung der Diät wiederholt, so kann es sein, dass viele Allergien bereits ohne Ausschluss-Diät wieder verschwunden sind.

Machen Sie Allergietests daher am besten erst nachdem Sie bereits einige Monate die Gluten- und Caseinfrie Diät anwenden. Dieser Weg spart zudem Kosten und Nerven.

 

Verdauung optimieren, z.B. mit Hilfe von Darmbakterien und Verdauungsenzymen

Parallel zu den Diäten kann man zudem mit Verdauungsenzymen die Verdauung erleichtern. Probiotische Darmbakterien wie Bififido oder Lactobakterien helfen die aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora wieder zu stabilisieren. Achten Sie darauf, dass Sie niemals Verdauungsenzyme und Darmbakterien gleichzeitig geben, sondern in einem Abstand von ca. zwei Stunden geben, da sonst die "guten" Bakterien von den Enzymen mit verdaut werden. 

 

Aufbau einer gesunden Darmflora und Bekämpfung von schädlichen Mikroorganismen 

Eine Candida Infektion kann sich darin äussern, dass das Kind kreischt oder an Möbeln nagt, hyperaktiv ist, viele Allergien sowie helle Stühle oder oft Durchfall hat. Hier muss aktiv gegen diesen Befall vorgegangen werden. Idealerweise durch eine zuckerfreie Kost sowie antimykotische Mittel, welche es auf pharmazeutischer sowie auch auf natürlicher Basis gibt.
Mit ausreichend Bififido- oder Lactobakterien in der Darmflora ist auch die Bekämpfung von schädlichen Mikroorganismen in der Regel effektiver.

 

Mikronährstoffsupplementierung

Mikronährstoffe sind ein effektiver Weg um Ungleichgewichte oder Nährstoff- bzw. Vitamin-Mängel, die verschiedene Ursachen haben können, schnell auszugleichen. Desweiteren hat sich auch gezeigt, dass hohe Dosen bestimmter Vitamine, wie zum Beispiel B6 oder B12, zu erstaunlichen Fortschritten bei einer Gruppe von Autisten geführt haben. Für diese Art der Supplementierung ist es jedoch nötig, dass das Kind in der Lage, ist Tabletten zu schlucken.
Eine Anleitung dazu finden Sie unter
Tabletten nehmen

 

Chalet Therapie

Die Schwermetallausleitung ist die erfolgreichste angewandte Behandlung bei autistischen Kindern. Je jünger ein Kind bei der Ausleitung ist, desto besser und schneller werden die Fortschritte sein. Es gibt verschiedene Wege Schwermetallbelastungen zu reduzieren. Es ist jedoch sehr wichtig, dass zuvor Nährstoffhaushalt und Darmflora optimiert sind.

Auf den Seiten Entgiftung/Schwermetallbelastung informieren wir über Möglichkeiten, Nebenwirkungen und Risiken.

 

Virale Infekte

Einige Kinder wurden durch chronische virale Infektionen geschädigt. Bei manchen Kindern wurde eine chronische Masernvireninfektion im Darm nachgewiesen. Solche Infektionen sollten vom Arzt mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden.

 

Parallel dazu: Intensive Beobachtung und Förderung

Es ist enorm wichtig, die Entwicklungslücken so früh wie möglich zu schliessen. Dafür eignen sich am besten intensive Verhaltenstherapien, wie zum Beispiel ABA. Ein Intensivprogramm ist sehr hilfreich, nicht nur um einen geregelten Tagesrythmus für das Kind zu etablieren. Ein solches Programm macht es  möglich, das Kind und seine Reaktionen zu beobachten. Sobald das Kind durch die Behandlung lernfähiger wird und sich mehr und mehr konzentrieren kann und kommunizieren will, ist es möglich, den neuen Bedürfnissen so schnell wie möglich gerecht zu werden.



  Diagnosis Autism - Now What? -- Dr. med. Dan Rossignol (englisch)  


Seite geändert am 20.06.2012 15:02:00 - Druckversion
 

 


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